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Die steigende Zahl der best├Ątigten Infektionen mit dem Coronavirus in Baden-W├╝rttemberg und die Pr├Ąvention der Infektionskrankheit besch├Ąftigen den Landkreis und Ausrichter von Veranstaltungen gleicherma├čen. Dies zeigt sich auch darin, dass das Landratsamt Heidenheim aktuell vermehrt Anfragen von den Kommunen sowie von Veranstaltern in Bezug auf den Umgang mit geplanten Veranstaltungen erreichen. Die Taskforce ÔÇ×CoronaÔÇť im Landratsamt gibt folgende Hinweise:
Aktuell wird davon abgesehen, Veranstaltungen generell abzusagen. Allerdings sollten nach Einsch├Ątzung des Fachbereiches Gesundheit Entscheidungen im Einzelfall davon abh├Ąngig gemacht werden, ob es sich um eine Veranstaltung innerhalb der Kommune oder um eine Veranstaltung mit ├╝berregionalem Charakter handelt. Hintergrund ist, dass der Teilnehmerkreis bei einer Veranstaltung auf kommunaler Ebene relativ ├╝bersichtlich ist, wohingegen eine Veranstaltung mit Teilnehmenden aus anderen Regionen eine gewisse Unsicherheit birgt. Dar├╝ber hinaus sollte bei der Einsch├Ątzung ber├╝cksichtigt werden, wie sich der Teilnehmerkreis der Veranstaltung zusammensetzt, ob beispielsweise ├Ąltere Menschen oder Personen mit Grunderkrankungen teilnehmen. Unabh├Ąngig davon wird dazu geraten, dass Personen mit grippe├Ąhnlichen Symptomen den Veranstaltungen fernbleiben.
Diese Einsch├Ątzung der Landkreisverwaltung basiert sowohl auf einer aktuellen Aussage des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn, dass derzeit die Absage von Gro├čveranstaltungen nicht generell ratsam sei, als auch auf Informationen des Robert-Koch-Instituts.

Eine zentrale Ansprechperson beim Landratsamt Heidenheim steht den Kommunen und Veranstaltern unter der Telefonnummer 07321 321-7777 von 8 bis 18 Uhr bei ihrer Entscheidung gerne beratend zur Seite.

Davon unabh├Ąngig bleibt beim Fachbereich Gesundheit die Hotline f├╝r die pers├Ânliche Beratung von Rat suchenden B├╝rgerinnen und B├╝rger von 8 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 07321 321-2600 bestehen.

Letztendlich verbleibt die endg├╝ltige Entscheidung, ob eine geplante Veranstaltung stattfinden kann, bei den Veranstaltern sowie den St├Ądten und Gemeinden als Ortspolizeibeh├Ârden.