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Trauerbeflaggung├ťberschattet von den Terroranschl├Ągen in Paris fand am 13./14. November 2015 die diesj├Ąhrige Herbsttagung des Museumsverbandes Baden-W├╝rttemberg in Karlsruhe statt, zu dem auch das Heimatmuseum Schloss Brenz eingeladen war. Schwerpunktthema war dabei der Wandel der Darstellung der Museen.

ÔÇ×Museen befinden sich in einem Wandel" ist dabei eine h├Ąufig zu h├Ârende oder zu lesende Aussage. Der Allgemeinplatz erntet meist Zustimmung und selten Widerspruch, denn Museen sind seit ihrer Gr├╝ndung stetigen Ver├Ąnderungenunterworfen und ein Ende ist nicht absehbar. Auf die st├Ąndigen steigenden Anforderungen an die Pr├Ąsentation der Objekte gingen dabei Georg Kokkoditis vom Landesmuseum W├╝rttemberg anhand der Neukonzetion der Dauerausstellung "Legend├Ąre MeisterWerke" im Landesmuseum W├╝rttemberg und Alfred Wieczorek vom Reiss-Engelhorn-Museum Mannheim ein.

W├Ąhrend fr├╝her der Aufwand einer Ausstellung ├╝berschaubar war, bedarf heute eine gr├Â├čere VortragAusstellung langj├Ąhriger Vorbereitung und eines gro├čen finanziellen Aufwandes um die Besucher zum Besuch der Museen zu bewegen. Und dies trifft nicht nur die gro├čen Einrichtungen, sondern auch die kleinen Museen, die unter enormen Finanzierungsproblemen stehen.

Zu weiteren Problemen f├╝hren die aktuellen Lehrpl├Ąne im Fach Geschichte, die auf Grund ihrer Schwerpunkte viele Museumsbesuche von Klassen geradezu ausschlie├čen. Birger Hass vom Staatlichen Seminar f├╝r Didaktik und Lehrerbildung T├╝bingen erl├Ąuterte den Anwesenden wie ein ÔÇ×toter" Gegenstand den Unterricht verlebendigen kann und welche Chancen und M├Âglichkeiten sich im Schulunterricht f├╝r die Museen bieten.

Als Fazit der Tagung war festzustellen, dass die Museen auch zuk├╝nftig unter st├Ąndigem Handlungsdruck und dabei auch den "Zeitgeist" ber├╝cksichtigen m├╝ssen um nicht ihre Daseinsberechtigung zu verlieren.