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Donautal-RadlspassAm Sonntag, 16. September, findet wieder der Donautal-Radelspaß statt. Dieses Jahr gehen die Hobbyradler rund um Syrgenstein auf die Strecke. Zwischen 10 und 18 Uhr kann geradelt werden, das Pensum bestimmen die Teilnehmer selbst. Die Zentralveranstaltung samt Showbühne findet bei der Bachtalhalle in Syrgenstein statt. Angeboten wird auch ein Gruppenwettbewerb für Freizeit- und Betriebs-Gruppen. Diese müssen bei einem Bildersuchspiel verschiedene Fragen beantworten und am Fotopunkt jeder Route ein Gruppenbild machen. Anschließend kann die Gruppe bzw. der Betrieb frei entscheiden, ob er für die geradelten Kilometer zugunsten der "Kartei der Not", dem Leserhilfswerk der Augsburger Allgemeinen, spenden möchte.

Der Donautal-Radelspaß verläuft in diesem Jahr u.a. über die Ortsteile Bergenweiler und Brenz. Die Vereinsgemeinschaft Bergenweiler bietet eine Verpflegungsstation an, eine weitere Station gibt es beim Brenzer Schloss, wo der Förderverein Schloss Brenz, die Interessengemeinschaft Sontheim und das DRK sich um das leibliche Wohl der Radfahrer kümmern.

Unter www.donautal-radelspass.de gibt es alle wichtigen Infos.

Geopark2Die ursprünglich vom 13. Mai - 15. Juli 2018 konzipierte Ausstellung im Brenzer Schloss "Geopark Schwäbische Alb – Faszination Erdgeschichte" wird bis zum 19. August 2018 verlängert.

Die Schwäbische Alb ist erdgeschichtlich so vielseitig wie kaum eine Landschaft in Mitteleuropa. Zur Vermittlung dieses einzigartigen Naturraums und des UNESCO Global Geoparks Schwäbische Alb dient eine Wanderausstellung des Geoparks, die seit dem 13. Mai in den Sonderausstellungsräumen im Heimatmuseum Schloß Brenz der Öffentlichkeit präsentiert wird.

Die Ausstellung möchte die geologischen und landschaftlichen Besonderheiten vor Augen führen, den Blick für geologische Phänomene vor Ort schärfen und durch das Aufzeigen von unbekannten Zusammenhängen überraschen. Was hat die schwarze Zugsalbe, die viele aus ihrer Kindheit kennen mit 180 Mio. Jahre alten Meeresbewohnern zu tun? Wie haben unscheinbare braune Kügelchen, die man heute noch vielerorts im Waldboden finden kann, den Erfolg der metallverarbeitenden Industrie auf der Alb buchstäblich ins Rollen gebracht? Oder woher stammen die schwäbischen Natursteine, die dem Berliner Olympiastadion und dem ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof ihr unverwechselbares Gesicht gaben?

„Man sieht nur was man weiß“. Im Sinne dieses Zitats von Goethe entlässt die Ausstellung den Besucher mit einem aufmerksameren Blick für die geologischen Besonderheiten und die allgegenwärtigen Spuren unserer Geschichte auf der Schwäbischen Alb.

Die Ausstellung kann während den allgemeinen Öffnungszeiten des Heimatmuseums Schloss Brenz besichtigt werden.

GoldblattAm Sonntag, den 22.07.2018 findet im Heimatmuseum Schloss Brenz von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr eine kleine Dokumentation über die Anfänge des Christentums um Sontheim statt. Der Heimatforscher Ernst Fetzer referiert über das Thema „Goldblattkreuze – Zeichen des Glaubens im Frühmittelalter in Sontheim, Giengen, Wittislingen“.

Das Goldblattkreuz gehört zu einer der schönsten und interessantesten Objektgattungen des frühmittelalterlichen Beigabenspektrums In der Phase eines noch nicht institutionalisierten Christentums in der Zeit vom 6. bis 8. Jahrhundert wurde mit Hilfe der Goldblattkreuze die gesamte Trauergemeinschaft unter das Zeichen des christlichen Glaubens gestellt.
Diese ersten christlichen Spuren in der näheren Umgebung wurden in den alamannischen Gräbern in Giengen, Sontheim, Wittislingen gefunden.

Die kleine Zusammenstellung über die Anfänge des Christentums in unserer Gegend wird Ernst Fetzer während der Öffnungszeiten des Heimatmuseums erläutern.

Am Sonntag, den 02.09.2018 wird die Veranstaltung wiederholt.

Bild StorchenberingungAm vergangenen Freitag, den 29. Juni 2018 wurden auf dem Brenzer Schloss die letzten Jungstörche durch die Storchenbeauftrage des Regierungspräsidiums Tübingen Ute Reinhardt nachberingt und gewogen, welche beim ersten Beringungstermin wegen ihrer geringenen Größe noch nicht beringt werden konnten. Gleichzeitig wurde das Nest noch von verschiedenem Unrat befreit.

Die Ringe geben den Naturschützern unter anderem Auskunft über die Zugrouten und Winterquartiere der Störche sowie die Qualität ihrer Lebensräume. Mit Hilfe der Kennringe beobachten die Naturschützer unter anderem welche Wiesen die Störche zur Nahrungssuche nutzen und ob sie aus ihren Winterquartieren in Afrika wieder nach Sontheim an der Brenz zurückkehren. Durch die Beringung kann die Entwicklung des Weißstorchbestands über viele Jahre verfolgt werden und Rückschlüsse auf die Qualität ihres Lebensraums gezogen werden.

Die Kosten der Beringungsaktion wurden vom Büro  Gansloser Ingenieure & Planer aus Hermaringen übernommen, welches damit zum "Beringungspaten" der Störche wurde.

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Nach vier Stunden Schlosserlebnistag konnte die Gemeinde beim Familientag auf Schloss Brenz am 17. Juni 2018 ein überaus positives Fazit gezogen: "Wir hatten einige Angebote vorbereitet und alle wurden von den Familien genutzt. Es war den ganzen Nachmittag über eine tolle Stimmung im Schloss und dies trotz des Fußballspieles der deutschen Nationalmannschaft". Mit mehreren Hundert Besuchern war die achte Auflage des Schlosserlebnistages ein großer Erfolg.

Ob beim Bogenschießen, Schwerter basteln oder den Barockspielen, überall drängten sich die Eltern mit ihren Kids um den angebotenen Familientag im Brenzer Schloss zu tun. Getreu dem Motto "Erst ins Barock, dann zum Fußball" nutzten zahlreiche Papas und Mamas die Angebote. Um keine Zeit zu verlieren, waren insbesondere schon zahlreiche Kid's für das anschließende Fußballspiel in den deutschen Farben gestylt und genossen sichtlich den entspannten Aufenthalt im Brenzer Schloss. Auch Kaffee und Kuchen, welcher vom Kinderhaus "In der Au" angeboten wurden, fand großen Zuspruch. Eine Bitte wurde von Besuchern an die Veranstalter herangetragen: im nächsten Jahr wieder so einen Tag anzubieten.