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Wegen des Brückentages bleiben diese Woche in Sontheim an der Brenz die öffentlichen Einrichtungen (Rathaus und Bauhof) am Freitag, den 26. Mai (Brückentag nach Himmelfahrt), geschlossen und sind auch telefonisch nicht erreichbar.

Die Bibliothek ist dagegen geöffnet. Des Weiteren bleiben die Gemeindeverwaltung und die Ortsbücherei auch am Freitag, den 16. Juni 2017, zur Vorbereitung des Geoparkfestes geschlossen. Der Bauhof ist aus dem gleichen Grund nur in Notfällen telefonisch erreichbar.

Die Gemeindeverwaltung bittet um Verständnis.

BMFSFJ Office_Farbe_de_WBZErfreuliche Kunde hat dieser Tage die Gemeindeverwaltung Sontheim an der Brenz vom Regierungspräsidium Stuttgart Heidenheim erreicht. Der Zuschussantrag der Gemeinde Sontheim für die Einrichtung einer Kinderkrippe im "Alten Rathaus" zur Betreuung unter dreijähriger Kinder wurde bewilligt.

Die Gemeinde erhält zur Einrichtung der Krippe mit sieben Betreuungsplätzen aus dem Investitionsprogramm "Kinderbetreuungsfinanzierung" 2015 - 2018 des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) einen Zuschuss in Höhe von 49.000 €. Die Betreuungsplätze sollen in den nächsten Monaten eingerichtet werden, gegenwärtig ist geplant, die Krippe ab September 2017 in Betrieb zu nehmen.

MuseumstagAm Sonntag, 21. Mai 2017, feiern die Museen in Deutschland den 40. Internationalen Museumstag. Deutschlandweit laden zahlreiche Museen zu besonderen Aktionen, Ausstellungseröffnungen oder einem Blick hinter die Kulissen ein. Das Motto „Spurensuche. Mut zur Verantwortung!“ stellt in diesem Jahr Themen in den Fokus, denen man mitunter lieber aus dem Weg geht, und Fragen, die sich nicht so leicht beantworten lassen. Es bringt möglicherweise Verdecktes an den Tag und spart auch die Schattenseiten der Geschichte und Gegenwart nicht aus. Die Schirmherrschaft hat die Präsidentin des Bundesrates, Malu Dreyer, übernommen. Als Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz wird sie mit einer zentralen Auftaktveranstaltung den Museumstag am 21. Mai 2017 um 12:00 Uhr im Landesmuseum Mainz eröffnen. Der vom Internationalen Museumsrat (ICOM) jährlich im Mai weltweit ausgerufene Tag macht auf die Bedeutung und Vielfalt der Museen aufmerksam. In Deutschland wird der Internationale Museumstag maßgeblich von den Stiftungen und Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe unterstützt und vom Deutschen Museumsbund und ICOM Deutschland in enger Kooperation mit den Museumsorganisationen und Beratungsstellen auf Bundesebene und in den Ländern umgesetzt.

 Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass der Internationale Museumstag erneut ein großer Erfolg werden wird. Mit Sonderführungen, Workshops, Aktionen, Vorträgen, einem Blick hinter die Kulissen und Museumsfesten vermitteln die Museen einen Einblick in ihre Arbeit und bieten den Besuchern ein vielfältiges Programm. Alle teilnehmenden Museen und ihre Aktionen sind über den zentralen Internet-Auftritt www.museumstag.de zu finden. Auch auf Facebook und Twitter erscheinen ganzjährig alle Neuigkeiten zum Internationalen Museumstag. Zudem ruft die Social-Media-Aktion #SpurenSuchen dazu auf, genauer hinzuschauen und sich auf die Suche nach der „Geschichte hinter dem Exponat“ zu begeben. Denn Museen sind voller Spuren unserer Vergangenheit und Geschichten, es gibt also eine Menge zu entdecken. Mehr dazu unter https://www.museumstag.de/-spurensuchen/

Als lebendige Foren der Geschichte, bieten Museen die Möglichkeit Museumsobjekten als Zeugen einer anderen Kultur oder Zeit zu begegnen. Denn jedes Objekt trägt Spuren, hat eine Geschichte und gibt Anlass für Erzählungen. Eine Stimme erhalten die Exponate im Museum. In Führungen, Sammlungen und Ausstellung kommen sie zu Wort, lenken den Blick auf Themen, denen man mitunter lieber aus dem Weg geht, bringen möglicherweise Verdecktes an den Tag und sparen auch die Schattenseiten der Geschichte und Gegenwart nicht aus. Themen wie Unrecht, Gewalt, Verfolgung oder Flucht sind solche schwierigen Bestandteile unserer Vergangenheit und Gegenwart. Museen stellen sich ihnen! Wie erfolgreich sie dies tun, belegen die hohen Besuchszahlen und das große Interesse an ihren Ausstellungen und Angeboten.

Auch das Heimatmuseum Schloss Brenz nimmt am Museumstag teil. An diesem Tag kann das Schloss und die Sonderstellung"Ich habe den Krieg verkindern wollen. Georg Elser und das Attentat vom 09. November 1939" kostenlos besichtigt werden.

Eröffnung1Am Montag, den 1. Mai 2017 wurde in den Sonderausstellungsräumen des Brenzer Schlosses die Ausstellung „Ich habe den Krieg verhindern wollen – Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939“ eröffnet.

Nach einleitenden Worten von Bürgermeister Matthias Kraut führte Joachim Ziller von der Georg Elser Gedenkstätte Königsbronn die Besucher in die Ausstellung ein.

Am 8. November 1939 verübte der Schreiner Johann Georg Elser aus Königsbronn einen Bombenanschlag auf Adolf Hitler. Er wollte ihn töten, um ein „noch größeres Blutvergießen“ zu verhindern. Doch der Anschlag im Münchner Bürgerbräukeller verfehlte sein Ziel. Hitler verließ wenige Minuten vor der Explosion den Versammlungssaal. Georg Elser wurde noch am selben Tag verhaftet und nach nahezu sechsjähriger Isolationshaft am 9. April 1945 im Konzentrationslager Dachau ermordet.

Ziller ging bei seiner Eröffnungsrede nicht nur auf das Attentat ein, sondern spannte auch den Bogen bis zur Gegenwart. Im Zeitalter von Facebook und Twitter sei es um so wichtiger sich zu erinnern und für die Bewahrung der im Grundgesetz verankerten Grundrechte einzustehen. Insbesondere betonte derr Leiter der Gedenkstätte auch die Bedeutung des Rechts auf politisches Asyl und zeigte sich betroffen, dass in  unserer Zeit Tausende von Menschen ihr Leben auf der Flucht verlieren.
 
Die Wanderausstellung zeigt die politisch-moralische Motivation Elsers und seinen aktiven Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Insgesamt 29 Ausstellungsfahnen stellen sein Leben, die Hintergründe zum Bombenanschlag sowie die anschließenden Vernehmungen durch die Gestapo dar.
Eröffnung3
Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, gezeigt und wurde realisiert mit Förderung durch die Baden-Württemberg Stiftung.

Informationen zur Ausstellung:
Die Sonderausstellung kann vom 01. Mai 2017 bis 11. Juni 2017 zu den Öffnungszeiten des Heimatmuseums Schloss Brenz besichtigt werden. Führungen durch die Ausstellung sind auf Anfrage möglich.

Brenz Lernort_BergenweilerAm Königsbronner Quelltopf beginnt die Brenz ihre Reise zur Donau. In weiten Schwüngen fließt sie gemächlich durch ihr Tal. Auf 52 Kilometern Länge erzählt die Brenz faszinierende Geschichten über die Zeit: Wie sie vor Urzeiten ihr Tal formte, wie sie Menschen Nahrung, Arbeit und Energie gab. Sie erzählt von Lebensräumen, die verschwanden und zurückkehrten. Und vom ewigen Kreislauf des Wassers. Die ersten Kunstwerke der Menschheit entstanden in ihrer Nachbarschaft, dem höhlenreichen Lonetal, ein Urmeer brandete hier vor Jahrmillionen ans Festland, Schlösser und Burgen wachten an ihren Talrändern.

Bis heute arbeiten die Menschen an der Brenz mit dem Wasser – und lieben sie als Erholungsort. Die Brenz vereint im UNESCO-Geopark Schwäbische Alb Vielfalt und Ruhe.

Sie lädt ein, ihr bis ins naturreiche Donautal zu folgen, für ein paar Stunden die Alltagshektik zu vergessen. Vor allem an den spannenden Erlebnisplätzen, die die Brenzgemeinden geschaffen haben oder wenn man sich aufs Rad schwingt und dem Brenz-Radweg folgt – einem Weg am Fluss der Zeit.

Gehen Sie mit uns auf eine spannende Reise. Wir laden Sie ein, am Sonntag, den 21. Mai 2017 an verschiedenen Erlebnisstationen viel Zeit mit der Brenz zu verbringen. Ob mit dem Rad auf dem Brenz-Radweg oder zu Fuß auf den ausgewiesenen Wanderwegen, ob bei einer Führung mit den Gewässerführern und Alb Guides oder bei den vielen Mitmachaktionen und auf den Spielplätzen. Jede Menge Spaß ist geboten.

Die offizielle Eröffnung mit Grußworten findet am 21. Mai 2017 um 16.00 Uhr am Lernort an der Brenz in Bergenweiler statt. Hier erhalten Sie das detailierte Programm.