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Die Firma Leonhard Weiss aus Günzburg wird Ende der kommenden Woche mit den Bauarbeiten im unteren Bereich des Finkenwegs beginnen.

Die Bauarbeiten erfolgen in zwei Bauabschnitten.

-Der 1. Bauabschnitt liegt im Bereich zwischen Kreuzung Niederstotzinger Straße/Finkenweg und Kreuzung Lerchenweg/Richard-Wagner-Straße.

- Der 2. Abschnitt beginnt im Anschluss und endet an der Kreuzung zur Mozartstraße.

Während der Bauzeit wird zunächst der 1. Bauabschnitt voll gesperrt. Die Vollsperrung des 2. Bauabschnitts erfolgt im Anschluss nach Fertigstellung des 1. Abschnitts.

Die Firma Leonhard Weiss ist angehalten und bemüht, den Anliegerverkehr und die fußläufige Erreichbarkeit während der Bauphasen so weit als möglich aufrecht zu erhalten.

Für die mit den Bauarbeiten verbundenen Belästigungen und Einschränkungen bitten wir schon jetzt um Ihr Verständnis. Alle am Bau Beteiligten sind bemüht, diese auf ein Minimum zu beschränken und die Baumaßnahme schnellstmöglich abzuschließen.

Der Bahnübergang in der Gartenstraße wird in der Zeit vom 02. März 2018 bis zum 20. März 2018 wegen Gleisbauarbeiten für den öffentlichen Verkehr gesperrt. In dieser Zeit wird auch die Bushaltestelle in der Friedhofstraße nicht bedient. Der Bahnübergang in der Niederstotzinger Straße wird am 05. März 2018 in der Zeit von 8.00 Uhr bis 11.00 Uhr ebenfalls wegen Gleisbauarbeiten für den öffentlichen Verkehr gesperrt. In diesem Zeit ist der Bahnübergang in der Gartenstraße ausnahmsweise geöffnet.

Wir bitten die Verkehrsteilnehmer um Beachtung.

Pressebild Ja Schatzi 16 9 FormatVHS - Kächeles - schwäbisches Kabarett -"Ja Schatzi“

Das schwäbische Komiker-Duo "Die Kächeles" kommt mit neuem Programm nach Sontheim!

Der arme Karl-Eugen ist wieder einmal von seiner Käthe regelrecht überrumpelt worden und muss, obgleich er viel lieber zuhause auf dem Sofa liegen würde, mit Ihr einen Busausflug unternehmen. Es versteht sich von selbst, dass Käthe mit Ihrer Schlabbergosch auf der Fahrt alles und jedes bis ins Detail kommentieren muss und Karl-Eugen während der gesamten Busfahrt nicht den Ansatz einer Chance gibt, auch nur ein kurzes Nickerchen machen zu können. Am Reiseziel angekommen, drängt sie ihren trägen Gatten unverzüglich zu einer Bergwanderung inklusive einer fiktiven Begegnung mit dem Yeti. Als nach zahlreichen Irrungen und Wirrungen die rettende Almhütte erreicht ist, glaubt Karl-Eugen sich nun endlich ausruhen und sich der verdienten Brotzeit und seinem geliebten Weizenbier widmen zu können. Aber nichts da! Wer Käthe kennt, der weiß, dass auch diese Hoffnung hinweggespült wird - vom Redeschwall und einer plötzlichen, unbändigen Tanzwut, die die schwäbische Hausfrau überkommt. Dumm nur, dass es Karl-Eugen sein Leben lang geschafft hat, sich vor einem Tanzkurs zu drücken. So bleibt dem armen Burschen, wie in so vielen ausweglosen Situationen mit Käthe, halt nur noch ein resigniertes: „Ja, Schatzi“.

Mit ihrem abendfüllenden Programm führen Ute Landenberger & Michael die Erfolgsstory als schwäbisches Ehepaar weiter. Im neuen, hinreißend komischen Programm „Ja, Schatzi“ brillieren die beiden Spaßvögel wieder mit der ihnen eigenen, schon legendären Situationskomik und einem schwäbischen Witze-Feuerwerk der Extraklasse.

Die Aufführung findet am Freitag, den 04.05.2018 im Schloss Brenz, Rittersaal um 20.00 Uhr statt.

Karten gibt es in der Ortsbücherei SOntheim und im Schreiblädle Baierl für 17 €.

Einlass ist um 19.30 Uhr.

Landesfamilienpass LogoDer Landesfamilienpass berechtigt einen bestimmten Personenkreis, eine Vielzahl landeseigener Einrichtungen, staatliche Schlösser, Gärten und Museen sowie Erlebnisparks einmal bzw. teilweise mehrmals im Jahr unentgeltlich bzw. vergünstigt zu besuchen.

Die Liste aller staatlichen Schlösser, Gärten und Museen in Baden-Württemberg sowie eine Liste der nichtstaatlichen Anbieter finden Sie unter: www.schloesser-und gaerten.de

Zum berechtigten Personenkreis gehören:

• Familien mit mindestens drei kindergeldberechtigten Kinder, die mit ihren Eltern in häuslicher Gemeinschaft leben (bei Kindern über 18 Jahren bitte Nachweis vorlegen),
• Familien mit nur einem Elternteil, die mit mindestens einem kindergeldberechtigtem Kind in häuslicher Gemeinschaft leben (nichtberechtigt, wenn dieses Elternteil in eheähnlicher Gemeinschaft lebt),
• Familien mit einem kindergeldberechtigtem schwerbehinderten Kind,
• Familien, die SGB II- oder kinderzuschlagsberechtigt sind und mit mindestens einem kindergeldberechtigten Kind zusammenleben,
• Personen, die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylblG)
erhalten und mit mindestens einem Kind in häuslicher Gemeinschaft leben.

Sie erhalten den Landesfamilienpass und die Gutscheinkarten für 2018 ab sofort beim Bürgermeisteramt Sontheim an der Brenz, Einwohnermeldeamt, Zimmer 002.

Wenn Sie bereits einen Landesfamilienpass haben, bringen Sie diesen bitte zur Aushändigung der Gutscheinkarten 2018 mit.

Ehrung WahlhelferLiebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

meine sehr geehrten Damen und Herren des Gemeinderates,

verehrte Gäste,

nach diesem gleichzeitig stimmungsvollen und dynamischen musikalischen Auftakt durch die Schlagwerker unter der Leitung von Werner Kopeczki, begrüße ich Sie alle sehr herzlich zu unserem Neujahrsempfang und heiße Sie im Namen der Gemeinde Sontheim an der Brenz und persönlich hier in der Gemeindehalle ganz herzlich willkommen.

Die Schlagwerker wurden vor 10 Jahren gegründet und konnten somit im vergangenen Jahr ihr erstes rundes Jubiläum feiern. Diese inklusive Orchester-Formation hat sich mittlerweile längst über die Grenzen von Giengen hinaus einen Namen gemacht und kann über Auftrittsanfragen nicht klagen. Auftritte bei Kultur an der Stadtmauer, bei Firmenfeiern oder anderen Veranstaltungen, wie z. B. heute.

Kopf und Gründer der Schlagwerker ist Werner Kopeczki, der seine Musiktherapieräumlichkeiten in der Marktstraße 67 in Giengen hat und im vergangenen Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiern konnte.

Die Schlagwerker sind ein Vorzeigemodell und ich wünsche allen Musikern weiterhin viel Freude und Erfolg. Wir freuen uns auf die weiteren musikalischen Vorträge.

Auch freue ich mich, dass wieder viele Bürgerinnen und Bürger, Vertreter der Kirchen, der Kommunalpolitik und der Schule, unserer Vereine, der Unternehmen, der sozialen Verbände und viele ehrenamtlich Tätige der Einladung zu unserem alljährlichen Neujahrsempfang gefolgt sind, um das neue Jahr gemeinsam einzuläuten.

Vor wenigen Tagen haben wir das Jahr 2017 verabschiedet.

Nun freuen wir uns auf das Jahr 2018.

Im chinesischen Kalender wird das Jahr 2018 als das „Jahr des Hundes“ angekündigt.

Es soll ein Jahr werden, in dem alles Mögliche passieren kann – so heißt es jedenfalls. Die jahrtausendealte Mythologie verspricht uns für die kommenden Monate ein aufregendes Leben und eine nicht zu bremsende Motivation. Unsere Geschäfte sollen florieren, und für alle Probleme wird es unkonventionelle Lösungen geben.  Das hört sich ganz gut an. Leider konnte ich bislang noch keinen Chinesen finden, der mir all dies auch garantieren wollte.  So werden wir 2018 wohl so angehen, wie wir auch all die vorherigen Jahre erfolgreich angegangen sind:

Voller Vorfreude, mutig, aber doch verantwortungsvoll.

Vor allem aber mit dem Wissen, um gute Freunde und eine Familie, auf die wir uns verlassen können.

Denn das sind die wirklich wichtigen Dinge, auf die es im Leben ankommt.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

in den Wochen vor dem Jahreswechsel präsentierten uns die Medien wieder eine Vielzahl von Jahresrückblicken. Uns wurde vor Augen geführt, was in Politik und Wirtschaft im vergangenen Jahr wichtig war und welche Eskapaden von angeblichen Promis uns womöglich entgangen sind.

Wenn ich ins vergangene Jahr zurückblicke, dann gibt es dafür gute Gründe, nämlich Stolz und Dankbarkeit.

Dank Ihrer Unterstützung, meine Damen und Herren, konnte in den vergangenen zwölf Monaten in unserer Gemeinde wieder vieles auf den Weg gebracht werden. Darauf können wir alle sehr stolz sein. Eine Gemeinde braucht das Engagement und die Tatkraft der darin lebenden Menschen.  Wir haben diese Energie in unserer Gemeinde und deshalb ist unsere Kommune lebendig und attraktiv, sie ist aber auch lebenswert und vielseitig. Jeder von Ihnen trägt seinen eigenen Teil dazu bei. Und wer dies noch nicht tut, ist herzlich eingeladen, sich nach seinen Fähigkeiten und seinen zeitlichen Möglichkeiten für eine positive Gemeindeentwicklung einzubringen. Wir haben in Sontheim an der Brenz viele ehrenamtlich Tätige, die sich in den verschiedensten Bereichen auf vielfältige Art und Weise engagieren. Dafür möchte ich Ihnen auch in diesem Jahr ein ganz großes Dankeschön aussprechen. Was hier geleistet wird ist großartig und genießt meinen allergrößten Respekt, weil ich weiß, dass diese Leistungen nur mit viel Verantwortung, privater Zeit, Ideen und Enthusiasmus erbracht werden können.  Bei allem ehrenamtlichen Engagement braucht man aber auch noch etwas anderes: nämlich Geld. Deshalb möchte ich mich auch bei allen Spendern und Sponsoren bedanken, die mit Geld- und Sachspenden die Ehrenamtlichen und die Vereine in unserer Gemeinde bei der Bewältigung Ihrer Aufgaben unterstützen. Der Wille kann Berge versetzen, sagt man. Das stimmt zum Teil.

Allerdings kann man mit noch so gutem Willen keine Rechnungen begleichen. Dafür braucht man eben Geld auf dem Konto. Um es mit den Worten der ehemaligen britischen Premierministerin Margaret Thatcher zu formulieren:

„Nicht ein Einziger würde sich an den guten Samariter erinnern, wenn der nur gute Absichten gehabt hätte. Er hatte auch Geld.“

Einen guten Samariter mit Geld könnte auch die Gemeinde Sontheim an der Brenz brauchen. Finanziell könnte es uns durchaus besser gehen. Insbesondere in Anbetracht der Aufgaben, die noch vor uns liegen, gehen wir inzwischen an unsere Leistungsgrenzen.

Mit allen Projekten, die wir mit dem Gemeinderat in der Vergangenheit umgesetzt haben und die in der Zukunft noch vor uns liegen, verfolgen wir für unsere Bürgerinnen und Bürger immer ein Ziel:

Wir wollen unsere Gemeinde weiter fit machen für die Zukunft und für die Herausforderungen sowie Anforderungen der kommenden Jahre. Neben den Investitionsschwerpunkten in den Bereichen Bildung und Betreuung, der Schaffung von Wohnraum und der Straßensanierungen, bindet der Erhalt unserer kommunalen Infrastruktur viel Finanzkraft. Erhalten, Sanieren und Modernisieren ist für die Kommunen – und so auch in unserer Gemeinde - zu einem Generationenauftrag ohne erkennbares Ende geworden.

Das macht mir einerseits große Sorgen, weil damit einhergehend auch in der Zukunft hohe finanzielle Aufwendungen verbunden sind. Andererseits tragen wir mit diesen Investitionen Verantwortung für das Wohl und die Weiterentwicklung unserer Gemeinde und sorgen damit für eine gute Lebensqualität und Attraktivität für unsere Bürgerinnen und Bürger – für uns Alle.

Auch deshalb ist das Geld knapp, weil wir unsere Gemeinde immer wieder zukunftsfähig machen und damit lebendig und wettbewerbsfähig halten. Mit den bereits getätigten Investitionen und Großprojekten haben wir erreicht, dass die statistisch prognostizierte Schrumpfung der Bevölkerung nicht nur verhindert werden konnte, sondern sogar ein leichtes Wachstum festgestellt werden kann. In diesem Zusammenhang ist für eine weitere gedeihliche Gemeindeentwicklung die Bereitstellung von ausreichend Bauplätzen in allen Ortsteilen unserer Gemeinde erforderlich. Hierzu hat die Verwaltung bereits eine Erschließungskonzeption bis ins Jahr 2025 als Vorschlag erarbeitet.  Der gut florierende Verkauf von Bauplätzen in den letzten Jahren zeigt uns auf, dass sich die Anstrengungen für ein attraktives Bildungs- und Betreuungsangebot und die Verbesserung der Infrastruktur gelohnt haben.  Die Bauwilligen entscheiden sich bewusst für unsere Gemeinde, weil wir im Vergleich mit anderen Kommunen unserer Größenordnung sehr viel zu bieten haben.  Die Erschließung des Baugebietes „Oberer Bogen II“ mit 13 Bauplätzen hat im vergangenen Jahr begonnen und wird in diesem Jahr fertiggestellt. In der vergangenen Woche konnten die ersten Bauplätze vergeben werden. Mit weiteren Interessenten geht es in die 2. Vergaberunde.  Im Baugebiet „Watzelsdorfer Straße“ in Bergenweiler sind die vorhandenen Bauplätze nun alle verkauft. Die Planungen und die Realisierung des nächsten Bauabschnittes „Watzelsdorfer Straße – Abschnitt II“ sollen in diesem Jahr für den östlichen Teil umgesetzt werden. Auch im Baugebiet „Weiherbraike“ in Sontheim stehen nur noch wenige Bauplätze der Gemeinde zur Verfügung. Die Bauplätze im Baugebiet „Riegele“ sind alle verkauft und bebaut. Aufgrund dessen haben wir im Gemeinderat auch bereits entschieden, dass nach Sicherung der Grundstücke die Planungsleistungen für das Baugebiet „Riegele – Abschnitt II“ noch in diesem Jahr erfolgen sollen, damit mit der Erschließung möglicherweise im Jahr 2019 begonnen werden kann.

Doch damit wir auch zukünftig Wohnbauflächen und Gewerbeflächen anbieten können, sind wir darauf angewiesen, dass die Grundstückseigentümer bereit sind, ihre Grundstücke zu einem fairen und angemessenen Preis an die Gemeinde zu verkaufen. 

Sollte der Flächenerwerb nicht mehr möglich sein oder erschwert werden, können wir als Gemeinde die Gemeinwohlinteressen nach Wohnbebauung oder Gewerbeerweiterung in Zukunft nicht mehr befriedigen. Deshalb benötigen wir die Verkaufsbereitschaft der Grundstückseigentümer.

Darum möchte ich werben.

Das Grundstück des Alten Rewe-Marktes hat die Gemeinde bereits vor einigen Jahren aufgekauft. Nachdem dieses Gebäude aufgrund der aktuellen Flüchtlingsentwicklung für die Unterbringung von Flüchtlingen nicht benötigt wird, sind wir zurzeit zur Arrondierung dieser Flächen mit einem Bauträger in Gesprächen.  Ziel ist es, dort weiteren Wohnraum zu schaffen und die Innenentwicklung voranzutreiben.

Im Bereich der Betreuung und frühkindlichen Erziehung haben wir aufgrund der prognostizierten Entwicklungen im vergangenen Jahr aufgrund im Alten Rathaus eine Kleinkrippe für die unter 3-jährigen Kinder eingerichtet. Nun müssen wir nach den letzten Bedarfsberechnungen davon ausgehen, dass auch im Bereich der 3 bis 6-jährigen Kinder die Schaffung von weiteren Betreuungsplätzen notwendig ist. Darüber werden wir im Gemeinderat noch beraten und entscheiden.

Die enormen Anstrengungen der Gemeinde in den letzten Jahren, in ein umfangreiches und hochwertiges Betreuungsangebot, schlagen sich deutlich in stets steigenden und dauerhaft bleibenden Ausgaben nieder.

Doch auch hier profitieren unsere Bürgerinnen und Bürger und das Geld ist damit gut investiert.

Insbesondere finden die Familien ein attraktives und modernes Angebot für ihre Kinder, das die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützt. Die Familienfreundlichkeit hat bei uns einen hohen Stellenwert und dies hat bereits zur Auszeichnung „Familienbewusste Kommune Plus“ geführt. An dieser Stelle möchte ich allen kirchlichen Trägern, den Kindergartenleitungen und allen Mitarbeiterinnen in den Kindergärten ein herzliches Dankeschön für die sehr gute Zusammenarbeit aussprechen

Auch die weitere Sanierung unserer Grund-, Werkreal- und Realschule ist auf unserer Projektliste zu finden.  Mit den Ergebnissen der Bestandsanalyse und der energetischen Berechnung für das sogenannte „Hauptschulgebäude“ haben wir nochmals bestätigt bekommen, dass dieser Gebäudeteil eine veraltete Bausubstanz, einen hohen Energieverbrauch und auch technisch veraltete Anlagen hat. Die Außensanierung wird in diesem Jahr noch umgesetzt und ist nur möglich, da wir hohe Förderungen erhalten haben und die Gesamtförderquote nun ca. 70 % beträgt.

Wann und in welchem Umfang wir mit der Innensanierung beginnen können, hängt auch davon ab, wie hoch die Fördermittel für diesen Sanierungsbereich sein werden.

Damit wir auch hier bald Klarheit bekommen, ist es unbedingt erforderlich, dass zügig eine Bundesregierung gebildet wird, damit dringend erforderliche Entscheidungen auf Bundesebene getroffen werden können und der Bund seiner Verantwortung gegenüber den Ländern und Kommunen endlich nachkommt. Die Untersuchung unserer Straßenzustände hatte ergeben, dass wir rechnerisch 15 Jahre lang durchschnittlich 200.000 Euro pro Jahr investieren müssen, um den Sanierungsstau in diesem Bereich wenigstens nicht noch größer werden zu lassen. 

Die Sanierungsmaßnahmen in einem Teilabschnitt des Finkenweges haben wir im vergangenen Jahr nicht mehr begonnen. Diese Maßnahmen werden nun in diesem Jahr umgesetzt.

Weitere Unterhaltungsmaßnahmen an Straßen sind im Haushalt finanziell dargestellt und müssen noch entschieden werden.

Des Weiteren sollen die Radwegbrücke nach Niederstotzingen und der Radwegsteg über die Hürbe saniert werden.

Meine Damen und Herren,

auch der Aufbau einer zukunftsfähigen und leistungsfähigen digitalen Infrastruktur ist enorm wichtig. Leider hat der Bund bis heute den vorgesehenen und notwendigen flächendeckenden Ausbau nicht hinbekommen. Andere europäische Länder sind uns hier teilweise deutlich voraus und gehen mit Siebenmeilenstiefeln voran. In Sachen Digitalisierung trotten wir hinterher.  Damit der flächendeckende Ausbau im ländlichen Bereich überhaupt vorankommt, müssen die Kommunen wieder einmal mitfinanzieren.  Nun müssen wir froh sein, dass die Deutsche Telekom sich bereit erklärt hat, die Kabelverzweiger bis Herbst 2018 auf eigene Kosten mit Glasfaser anzufahren und die erforderliche Technik aufzubauen.  Denn dieser Ausbau hätte für die Gemeinde Kosten im sechsstelligen Bereich bedeutet.  Bis Herbst 2018 soll dieser Ausbau erfolgt sein.

Dann stehen in den noch nicht ausreichend versorgten Bereichen unserer Gemeinde Bandbreiten bis maximal 100 MB zur Verfügung. Die Deutsche Telekom plant mit der Supervectoring-Technik sogar eine Bandbreite von maximal 250 MB zu ermöglichen.

 Zurücklehnen können wir uns allerdings nicht.

Unser langfristig ausgelegtes Ziel muss der Glasfaserausbau bis ans Haus sein.

Deshalb werden wir nach unserem Allgemeinen Breitbandplan, wie bisher auch schon, bei Straßenbaumaßnahmen der Gemeinde oder Dritter Leerrohre mitverlegen. 

Das Feuerwehrwesen gehört zu den Pflichtaufgaben einer Gemeinde.

Wir haben in unserer Gemeinde eine bestens funktionierende Feuerwehr mit engagierten und sehr gut ausgebildeten Feuerwehrleuten.

Dem Gemeinderat und mir ist es wichtig, dass unsere Feuerwehr gut ausgerüstet ist und die benötigten Fahrzeuge und technische Ausrüstung zur Verfügung stehen, damit die Einsätze für unsere Bevölkerung erfolgreich bewältigt werden können und die Feuerwehrkameraden wieder gesund von den Einsätzen zurückkommen.  Das ist uns gelungen. Nun ist mittlerweile das Feuerwehrgerätehaus der Abteilung Sontheim ins Alter gekommen und die Anforderungen an eine solche Einrichtung haben sich verändert.

In diesem Jahr müssen wir zusammen mit dem Gemeinderat und der Führungsspitze unserer Freiwilligen Feuerwehr weitere Gespräche führen, wie und wann dieses Projekt realisiert und die Finanzierbarkeit erreicht werden kann. Innerhalb dieses Prozesses ist auch zu prüfen, ob dieses Projekt vielleicht auch mit einem privaten Partner im Rahmen einer Öffentlich Privaten Partnerschaft verwirklicht werden kann.

Meine Damen und Herren,

im vergangenen Jahr konnten wir zwei große Projekte und ein weiteres Projekt zum Abschluss bringen: Die Dorfstraße in Bergenweiler konnte Ende Mai 2017 wiedereröffnet werden.

Der Ortskern von Bergenweiler präsentiert sich nun eindrucksvoll in neuem Glanz. Hier wurde nun ein Raum geschaffen, an dem man sich wohlfühlen kann. Verbunden mit einem guten Lebensgefühl ist der lieb gewonnene Ortskern nun fit für die Zukunft. Und in Bergenweiler wurde in den vergangenen Jahren einiges für eine zukunftsfähige Entwicklung und für die Verbesserung der Attraktivität auf den Weg gebracht.  Die positiven Rückmeldungen aus der Bergenweiler Bevölkerung und von Besuchern zeigen mir, dass wir die richtigen Entscheidungen getroffen haben.

Die Wiedereröffnung der Hauptstraße in Sontheim konnten wir im Juli 2017 feierlich begehen.

Nach 2-jähriger Bauzeit und 3 Bauabschnitten präsentiert sich die Hauptstraße nun mit einer modernen LED-Beleuchtung, einem attraktiven Erscheinungsbild und einer zeitgemäßen Ausstattung in einem neuen Look. Auch hier konnten wir einen Wohlfühlraum schaffen, in dem man sich gerne aufhält und sich barrierefrei bewegen kann. Mit einem geordneten Parkraum, mehr Verkehrssicherheit und einer sinnvollen Grünstruktur haben wir eine deutliche bessere Aufenthaltsqualität erreicht, die auch das Einkaufen attraktiver macht.  Selbst anfängliche Skeptiker sind nun von der gelungenen Umgestaltung der Hauptstraße begeistert.

Das zeigt uns, dass der Schriftsteller Franz Kafka Recht hatte, als er sagte: „Verbringe nicht die Zeit mit der Suche nach einem Hindernis. Vielleicht ist keines da.“

Dies würde ich mir für künftige Projekte wünschen.

Nicht nur das möglicherweise Negative suchen und diskutieren, sondern auch das Positive, die Vorteile einer Maßnahme in der Entwicklungsphase bereits erkennen.

Auch die Sanierung des Kreuzungsbereiches Niederstotzinger Straße/Hauptstraße/Brenzer Straße vom Bahnübergang bis zum Rathaus konnte weitestgehend zum Abschluss gebracht werden.

Sanierte Gehwege, neue Straßenoberfläche, behindertengerechte Bushaltestelle ergänzen und vervollständigen den positiven Eindruck der sanierten Hauptstraße.

Diese Maßnahme wurde gemeinsam von der Gemeinde, dem Land Baden-Württemberg und dem Landkreis Heidenheim getragen. Das Land hat hierbei den größten finanziellen Anteil getragen.

Dafür herzlichen Dank.

Auf jeden Fall darf ich mich – und das gilt für alle 3 Baumaßnahmen - bei den Anliegern, unserer Bevölkerung, Besuchern und den Unternehmen für deren Geduld und Verständnis in dieser nicht immer ganz leichten Zeit herzlich bedanken.

Ein Danke gilt auch dem Handels- und Gewerbeverein für dessen Unterstützung in dieser Sache - aber auch grundsätzlich. Denn vom Vorsitzenden Herrn Karl Rechthaler, seinen Vorstand und den Mitgliedern werden viele Ideen entwickelt und umgesetzt, die unseren Wirtschaftsstandort in den Fokus der Öffentlichkeit bringen, aber auch den Kunden zeigen, dass es sich lohnt in Sontheim an der Brenz einzukaufen. Ich denke beispielsweise an Kirchweihmarkt, Weihnachtsgewinnspiel mit Verlosung, Sontheimer Einkaufsnacht oder die Aktion „Ich kauf in Sontheim … und Du?“.

Tolle Aktivitäten, die klar zum Ausdruck bringen, dass wir in Sontheim an der Brenz - in unserer Einwohnergröße - enorm viel zu bieten haben und unsere Bevölkerung vieles vor Ort erhalten und besorgen kann.  Dafür und für die sehr gute Zusammenarbeit herzlichen Dank.

Meine Damen und Herren,

da das Ausschreibungsergebnis für die Sanierung der Brücke in Bergenweiler deutlich über der Kostenschätzung lag, hatte der Landkreis Heidenheim entschieden, diese Maßnahme um ein Jahr nach 2018 zu verschieben und neu auszuschreiben.

Nach den letzten Informationen soll auch mit der Sanierung der B 492 zwischen Hermaringen und Bergenweiler im Frühjahr/Sommer 2018 begonnen werden.

Beide Maßnahmen müssen nun von den zuständigen Behörden so koordiniert werden, dass die Beeinträchtigungen insbesondere für die Bergenweiler Bevölkerung, die Schülerbeförderung, aber auch für die Gesamtgemeinde so gering wie möglich ausfallen. Hierzu haben wir mit den zuständigen Stellen bereits Gespräche geführt und Lösungsansätze aufgezeigt.

Ein anderes Thema ist nach wie vor die Flüchtlingssituation.

Der Zustrom von Flüchtlingen hat sich drastisch reduziert. Dies spüren die Landkreise und Landkreisgemeinden sehr deutlich. Doch wie viele Menschen im Rahmen des Familiennachzugs nach Deutschland kommen ist noch ungewiss. Nun gehen die Flüchtlinge aus den Gemeinschaftsunterkünften und der Verantwortung des Landkreises auf die Kommunen in die Anschlussunterbringung über.  Das Gebäude der Kreisbau in der Schillerstraße ist fertiggestellt und wird nun mit Flüchtlingen entsprechend der Förderkriterien des Landes Baden-Württembergs belegt.

Wie ich bereits im vergangenen Jahr erwähnte, müssen wir unseren Blick auf die Integrationsaufgaben richten: Flüchtlinge mit Bleibeperspektive integrieren, ihnen Kindergartenplätze und Schulunterricht bereitstellen, sie in Arbeit und Ausbildung bringen, Sprach- und Integrationskurse anbieten, ihnen aber auch klarmachen, was unser Grundgesetz mit seinen Freiheitsrechten und Werten bedeutet. Die Kommunen können diese Aufgabe allein nicht bewältigen, deshalb unterstützt das Land finanziell die Kommunen in diesem Bereich. Im Gemeinderat haben wir entschieden, dass wir den für zwei Jahre vom Land geförderten Integrationsmanager gemeinsam mit der Stadt Niederstotzingen in Anspruch nehmen und die Stelle ausschreiben. Nach wie vor haben wir mit dem Freundeskreis Asyl Sontheim einen starken Unterstützer und Kümmerer an unserer Seite. Sie leisten eine wertvolle Arbeit im Stillen und setzen sich für andere ein.  Deshalb darf ich mich bei Frau Dollhopf, Herrn Lahmeyer und bei allen Frauen und Männern des Freundeskreises sowie bei allen Ehrenamtlichen, die sich für die Anliegen unserer Flüchtlinge einsetzen und damit meine Verwaltung entlasten, ein großes Danke sagen.

Im Bereich der allgemeinmedizinischen ärztlichen Versorgung hat Frau Dr. Cira die Praxis von Herrn Dr. Pürckhauer seit Oktober 2017 übernommen. An dieser Stelle darf ich Herrn Pürckhauer für seinen Einsatz um das Fortbestehen seiner Praxis und die Geduld und Ausdauer, die hierfür erforderlich waren, einen großen Dank aussprechen. Gleichzeitig wünsche ich ihm das Beste für die Zukunft.

Die allgemeinmedizinische Versorgung in unserer Gemeinde bleibt damit mit drei Arztsitzen weiterhin erhalten.

Frau Dr. Cira und den in der Praxis beschäftigten Ärzten wünsche ich alles Gute und sage Danke, dass den Menschen in unserer Gemeinde auch weiterhin eine stabile medizinische Versorgung vor Ort zur Verfügung steht.

Auch bei der Firma Röhm gab es Veränderungen. Die Dr.-Helmut-Rothenberger-Holding GmbH hat die Firma Röhm im Herbst vergangenen Jahres übernommen. Nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern wir alle haben nun die Hoffnung, dass es mit der Firma Röhm wieder aufwärts geht. Die Firma Röhm ist mit seinen vielen Arbeits- und Ausbildungsplätzen der größte Arbeitgeber in unserer Gemeinde. Viele Familien sind eng mit der Firma Röhm verbunden. Die Firma Röhm ist in Sontheim nicht wegzudenken und ein wichtiger Baustein in unserem gemeindlichen Gesamtgefüge. Gespräche mit Herrn Dr. Rothenberger und Geschäftsführer Herrn Glanz stimmen mich optimistisch, dass die Firma Röhm einer guten Zukunft entgegenblicken kann.

Im vergangenen Jahr konnten wir unsere freundschaftlichen Beziehungen zu unserer Partnerstadt St. Valery en Caux vertiefen und uns wieder ein Stück näher kommen. Ende Mai besuchten uns unsere französischen Freunde und wir konnten einige gemeinsame schöne Tage miteinander verbringen. Insbesondere war es uns auch wichtig, dass sich die jungen Menschen unserer Kommunen kennen lernen und näher kommen. Das ist uns gelungen und wichtig, da die Zukunft unserer Partnerschaft in den Händen der kommenden Generationen liegen wird.  Zusammen mit dem Partnerschaftsverein konnten wir ein abwechslungsreiches und interessantes Programm anbieten und bestens abwickeln. Allen Gastfamilien darf ich für Ihre Gastfreundschaft und Ihr großzügiges Engagement einen herzlichen Dank sagen. Ein Dank gebührt auch allen Übersetzern, der Vereinsgemeinschaft Bergenweiler, dem Schwäbischen Albverein und der Interessengemeinschaft für Brauchtum und Technik für deren Mitwirkung und Unterstützung. Insbesondere der Abend in der neuen Halle der IGS wird vielen lange in guter Erinnerung bleiben. Und natürlich gebührt mein Dank Herrn Dr. Dollhopf, der Vorstandschaft, den Mitgliedern des Partnerschaftsvereins und der neuen Vorsitzenden Frau Kutschera für die tolle und harmonische Zusammenarbeit. Und in diesem Jahr werden wir im Mai nach St. Valery en Caux fahren, um unser 25-jähriges Partnerschaftsjubiläum zu feiern. Darauf freuen wir uns schon jetzt.

Dem Förderverein Schloss Brenz und den Museumsführern darf ich für deren ehrenamtlichen Einsatz ganz herzlich danken. Hier denke beispielsweise an die regelmäßigen Führungen, Tag des offenen Denkmals, Internationaler Museumstag und weitere Aktivitäten. Ihre Arbeit und Ihr Engagement tragen mit dazu bei, dass sich unser romantisches und schönes Schloss Brenz nach wie vor großer Beliebtheit erfreut und ein Anziehungspunkt für viele Veranstaltungen, Familien- und Betriebsfeiern ist. Nicht nur das, sondern viele Paare geben sich in diesem wunderbaren Ambiente das Ja-Wort und feiern Ihre Hochzeit in den attraktiven Veranstaltungsräumlichkeiten.

Ein besonderer Höhepunkt war am 18. Juni 2017 das Geoparkfest mit Schlosserlebnistag. Mit mehreren Tausend Besuchern war diese Veranstaltung wohl das größte Event im Jahr 2017 im Landkreis Heidenheim. Dem Besucher wurde der Geopark Schwäbische Alb von den 26 Geopark-Informationsstellen großartig präsentiert und vor allem erlebbar gemacht. Bei wunderbarem Wetter waren alle von diesem Tag rundum begeistert. Allen mit wirkenden Vereinen aus unserer Gemeinde und meiner Verwaltung darf ich ein herzliches Danke sagen und zur gekonnten Abwicklung gratulieren.

Im Schloss Brenz konnte auch die Wanderausstellung „Ich habe den Krieg verhindern wollen – Georg Elser und das Attentat vom 08. November 1939“ der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg präsentiert werden. Viele interessierte Menschen haben diese Ausstellung mit seiner beeindruckenden zeitgeschichtlichen Dokumentation besucht.

Im November letzten Jahres sind die ersten Bewohner in das Seniorenzentrum des Arbeiter-Samariter-Bundes in der Schillerstraße eingezogen. Nach und nach werden die drei Hausgemeinschaften mit insgesamt 45 Plätzen nun belegt werden. Unsere Senioren können jetzt auch in einer schwierigen Phase des Lebens in unserer Gemeinde bleiben und müssen auf eine gute Versorgung vor Ort nicht verzichten. Dem Arbeiter-Samariter-Bund darf ich für sein Engagement in unserer Gemeinde vielen Dank sagen und alles Gute im täglichen Betriebsablauf wünschen.

Im wunderschönen Ambiente von Schloss Brenz fand die 60. Brenzer Schlossserenade unter dem Titel „Von Engeln“ statt. Das Jugendorchester, der Jugendchor und das Kammerorchester der Städtischen Musikschule Giengen unter der Leitung von Marion und Christian Zenker präsentierten ein epochenübergreifendes Programm und begeisterten das Publikum im ausverkauften Innenhof des Schlosses. Bereits zum zweiten Mal fand das Musikfestival Schloss Brenz mit sechs kammermusikalisch geprägten Konzerten und Kinderkonzerten statt. Das abwechslungsreiche und innovative Programm, das von jungen Künstlerinnen und Künstlern präsentiert wurde, die überwiegend ihre musikalischen Wurzeln in unserer Region haben, hat das Publikum erneut begeistert. 90 % Auslastung der Konzerte sprechen eine deutliche Sprache und sind für die Organisatoren Motivation das 3. Musikfestival auf Schloss Brenz zu planen. Herrn Georg Michael Grau und allen Mitstreitern und Mitwirkenden darf ich ein großes Danke sagen und zu diesem Erfolg gratulieren.

Nicht alles kann beim Neujahrsempfang angesprochen werden.

Natürlich hat sich in unserer Gemeinde wieder sehr vieles ereignet, hat sich vieles bewegt.

Deshalb bitte ich um Nachsicht, wenn manche Entwicklungen und Aktivitäten nicht erwähnt wurden.

Auf die Kommunen kommen immer mehr Aufgaben zu, die nicht nur von den Verwaltungen sondern ebenso von den politischen Gremien sachlich, fachlich und informativ verarbeitet werden müssen. Die Arbeit im Gemeinderat wird immer komplexer und anspruchsvoller. Deshalb darf ich unseren Gemeinderätinnen und Gemeinderäten für die gute Zusammenarbeit und für Ihre ehrenamtliche Arbeit auch im Namen unserer Bürgerschaft herzlich Danke sagen. Ein großer Dank gebührt auch meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die es trotz krankheitsbedingter Personalengpässe immer wieder geschafft haben, die vielen Projekte unserer Agenda voranzutreiben und die täglichen Verwaltungsaufgaben zu bewältigen.

Meine verehrten Damen und Herren,

zum Jahreswechsel verspüren wir intensiver unsere Wünsche und Hoffnungen. Jeder von uns ist sich sicher der Magie eines solchen Moments bewusst. Mit einem neuen Jahr scheint sich uns buchstäblich eine „neue Welt“ zu eröffnen.

Der Komponist Antonin Dvorák verlieh vor über 125 Jahren solchen Hoffnungen und Wünschen eine musikalische Stimme mit seiner Sinfonie Nr. 9, die unter dem Titel „Aus der Neuen Welt“ bekannt geworden ist. Sie beginnt im ersten Satz mit einem „Adagio“, also eher ruhig, was Raum für Besinnung bietet, und steigert sich zu einem „Allegro“, wird also sehr schnell und fröhlich. Von Dvoráks Musik geht eine große Kraft aus, sie energetisiert von Kopf bis Fuß.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie mit einer solch beflügelnden Energie und Lust ins neue Jahr starten.

Das Sie – wie in einer Sinfonie – einen für sich stimmigen Grundton und ein für sich stimmiges Tempo finden, mit denen Sie durch das kommende Jahr gehen.

Nun wünsche ich Ihnen ein paar schöne Stunden auf unserem Neujahrsempfang und hoffe, dass wir alle ein gesundes, glückliches sowie schönes und erfolgreiches Jahr 2018 erleben dürfen.

Herzlichen Dank.

Ihr Bürgermeister Matthias Kraut