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Baustelle BildDie Gemeinde Sontheim an der Brenz teilt mit, dass die Hauptstraße Bauabschnitt II aufgrund von Asphaltarbeiten zwischen der Hauptstraße 41 und der Hauptstraße 65

vom

28. November 2016

bis einschließlich

1. Dezember 2016

voll gesperrt ist.


Zusätzlich ist die Befahrung der Sterngasse vom 29.11.2016, 12.00 Uhr bis zum 30.11.2016, 17.00 Uhr ebenfalls aufgrund von Asphaltarbeiten nicht möglich.


Die Anlieger haben während der Vollsperrung keine Zufahrt mit Kraftfahrzeugen. Die Gebäude sind fußläufig erreichbar.


Betroffene Anwohner können während dieses Zeitraumes ihre Kraftfahrzeuge am Parkplatz der Gemeinde- bzw. Hermann-Eberhardt-Halle abstellen.


Die Gemeindeverwaltung Sontheim an der Brenz bittet alle Verkehrsteilnehmer, Anlieger und Kunden um Ihr Verständnis.

Nachdem sich die Vogelgrippe europaweit weiter ausbreitet, hat das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz am Donnerstag (17.11.2016) die Aufstallpflicht für Geflügel auf ganz Baden-Württemberg ausgeweitet. Obwohl im Landkreis Heidenheim noch keine Fälle von Vogelgrippe aufgetreten sind, gilt es, vorbereitende Maßnahmen zu treffen. Mit Allgemeinverfügung des Landratsamtes Heidenheim vom 18.11.2016 wurde für alle privaten und gewerblichen Tierhalter, die Geflügel im Sinne des § 1 Abs. 2 Nr. 2 der Geflügelpestverordnung im Gebiet des Landkreises Heidenheim halten, eine Aufstallung des Geflügels sowie die Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen zu präventiven Zwecken angeordnet. Damit gilt auch in der Gemeinde Sontheim an der Brenz die Stallpflicht für Geflügel.

Die entsprechende Allgemeinverfügung des Landratsamtes Heidenheim finden Sie pdfhier.

Zudem hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft eine Eilverordnung erlassen, mit der auch kleine Betriebe verpflichtet werden, Biosicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor der Geflügelpest zu treffen. Die Verordnung tritt am Montag, 21. November, in Kraft und ergänzt die bestehende Geflügelpestverordnung.

Nachdem der Erreger zunächst in Wildvögeln nachgewiesen worden war, sind seit dem 11. November auch Nutztiere betroffen. Bislang hat das Friedrich-Loeffler-Institut den Ausbruch der Geflügelpest in vier Betrieben bestätigt:
• 17. November: Hausgeflügelhaltung (Mecklenburg-Vorpommern)
• 12. November: geschlossene Geflügelhaltung mit 30.000 Tieren (Schleswig-Holstein)
• 12. November: Hausgeflügelhaltung mit 58 Tieren (Mecklenburg-Vorpommern)
• 11. November: Hobbygeflügelhaltung (Schleswig-Holstein)
Mittlerweile sind Verdachtsfälle aus Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen bestätigt. Nach Informationen des FLI handelt es sich um den gleichen Erregertyp, der bereits bei Hausgeflügel in Ungarn sowie bei Wildvögeln in Ungarn, Kroatien, Polen, der Schweiz, Österreich und Dänemark nachgewiesen worden war. In den Niederlanden ist ein Verdacht bei einer Ente bestätigt worden, die in einem Zoo gehalten wurde.

Für den Fall, dass Wildvögel tot aufgefunden werden, steht während der Dienstzeiten der Fachbereich Veterinärwesen und Verbraucherschutz beim Landratsamt unter Tel. 07321/321-2605 zur Verfügung. Am Wochenende ist der Bereitschaftsdienst unter Tel. 0151/2258361 erreichbar. Weitere Informationen finden Sie auch auf dem aktuellen Merkblatt des Landratsamtes Heidenheim.

 

Historisches KaufhausZwei Tage lang war Freiburg Zentrum der deutschen Schlösserwelt, denn am 9. und 10. November 2016 hielt der Verein „Schlösser Burgen Gärten Baden-Württemberg“ im Historischen Kaufhaus seine Mitgliederversammlung und Jahrestagung. Unter anderem diskutierten Gäste aus Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz die Frage, ob bürgerschaftliches Engagement in den Sehenswürdigkeiten möglich und sinnvoll ist.

Lädt der 2011 gegründete Verein „Schlösser Burgen Gärten Baden-Württemberg“ seine Mitglieder ein, kann er immer mit einem wunderschönen Ambiente aufwarten, befinden sich die Tagungsstätten doch allesamt in reizvollen alten Monumenten. So war es auch in diesem Jahr, als Mitgliederversammlung und Jahrestagung im Historischen Kaufhaus abhalten wurden, das über die „Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH“ Mitglied im Verein ist.

Sechs Millionen Besucher im Jahr
Im Kaminzimmer der ehemaligen Zoll- und Lagerstätte trafen sich am Nachmittag des 9. November zahlreiche Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg zur Mitgliederversammlung. Drei Impulsvorträge stimmten auf die Sitzung ein: Dr. Matthias Wagner, Leiter von Kloster Bronnbach und Schatzmeister, referierte am Beispiel seines Klosters über die Vermarktungsstrategie für eine historische Gartenanlage. Michael Hörrmann, Vorsitzender des Vereins und Geschäftsführer der staatlichen Schlösser und Gärten des Landes, zeigte anhand einer aktuellen Besucherumfrage Wünsche, Motivationen und Erwartungen der Besucher auf. Und Patrick Siben, Kapellmeister der „Stuttgarter Saloniker“, sprach über erfolgreiche Konzepte für publikumswirksame Konzerte in Schlössern, Burgen und Gärten.

Chancen und Risiken
Am Donnerstag wurde schon früh zu einem prallen Vortragsprogramm ins Historische Kaufhaus gerufen. Nun war man nicht mehr unter sich, Gäste aus ganz Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz waren angereist, um sich mit dem Für und Wider von bürgerschaftlichem Engagement in den Sehenswürdigkeiten auseinanderzusetzen.

Die Referentinnen und Referenten, die Jacqueline Maltzahn-Redling, Gründungsmitglied des Vereins, hatte gewinnen können, beleuchteten kompetent und kurzweilig das Thema von verschiedensten Seiten. Marion Deiß vom baden-württembergischen Ministerium für Soziales und Integration belegte mit Zahlen die große Bedeutung des Ehrenamts für die Organisation der Gesellschaft. Martin Hofman von der Gemeinde Sontheim an der Brenz zeigte am Beispiel von Schloss Brenz, wie die Arbeit mit Ehrenamtlichen aussehen kann; Dr. Elke Koch demonstrierte dies am Beispiel des Landesarchivs in Ludwigsburg, Jacqueline Maltzahn-Redling anhand von Schloss Neuenbürg und Elke Ungeheuer anhand des Freilichtmuseums Hessenpark. Die Hamburger Professorin Dr. Gesa Birnkraut sprach darüber, wie Ehrenamt attraktiv gestaltet werden kann. Einblick in die holländische und Schweizer Situation gaben René W. Chr. Dessing, Direktor der Stiftung „Schlösser, Landsitze und Landgüter, Heemstede/Holland“, sowie Eva Grädel, Leiterin des „Freiwilligenprogramms Schloss Lenzburg, Museum Schlösser Aargau“. Versicherungsfragen wurden von Ralf Krepper, Abteilungsdirektor der BGV Karlsruhe angegangen, und Gerhard Rieger von der Stabsstelle Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Freiburg stellte das Projekt „SoNaTe“ („Soziale Nachbarschaft und Technik“) vor, das durch moderne Informations- und Kommunikationstechnik bürgerschaftliches Engagement unterstützen und fördern will. Am Ende legte die Stuttgarter Kulturmanagerin Franziska Götz die Ergebnisse ihrer Masterarbeit zum Ehrenamt im Museum dar – eine Präsentation, die zu einer Zusammenfassung der Tagungsergebnisse wurde.
Die Tagungsteilnehmer verließen am Abend bestens informiert und bereichert um neue Ideen und neues Wissen das Historische Kaufhaus. Ihnen war deutlich geworden, dass bürgerschaftliches Engagement große Chancen, aber auch Risiken birgt, Letzteres vor allem da, wo es an hauptberufliche Beschäftigungsverhältnisse grenzt. Dass das Tagungsthema auch eine aktuelle gesellschaftspolitische Dimension besitzt, gehörte ebenfalls zu den Erkenntnissen. So hatte Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh, Vorsitzender des Vereins „Schlösser und Gärten in Deutschland“ und Generaldirektor der „Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg“, schon in seinem Grußwort festgestellt, „dass durch die Einbeziehung von Freiwilligen gesellschaftliche Gräben überbrückt und Menschen mitgenommen werden können, dass dem Auseinandertriften der Gesellschaft entgegengewirkt werden kann.“

fahnenaktionAm 25. November 2016 wehen wieder die Fahnen als Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Auch im Landkreis Heidenheim werden vor vielen Rathäusern, dem Landratsamt und anderen öffentlichen Einrichtungen Fahnen gehisst. Wie in den vergangenen Jahren beteiligt sich auch die Gemeinde Sontheim an der Brenz an dieser Aktion.

Terre des Femmes will mit dieser Fahnenaktion ein weithin sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen und der Frauen gedenken, die ihr zum Opfer fielen. Den Schwerpunkt der diesjährigen Aktionen bildet das Thema „Tür auf! Schutzräume für alle gewaltbetroffenen Frauen“. Schläge vom Ehemann, Grapscher in der U-Bahn oder im Bus, Vergewaltigung – geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen gehört auch in Deutschland zur Lebensrealität vieler Frauen. Laut einer Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend werden in unserem Land mehr als die Hälfte aller Frauen mindestens einmal in ihrem Leben sexuell belästigt. Jede vierte Frau hat in ihrem Leben mindestens einmal Gewalt durch ihren Partner erfahren. Besonders gefährdet sind Frauen mit Beeinträchtigungen oder in unsicheren Lebenssituationen. Für sie alle muss es sichere Schutzräume geben – unabhängig von ihrem Einkommen, ihrem Aufenthaltsstatus, ihren Beeinträchtigungen oder ihren Sprachkenntnissen.

In Deutschland gibt es 400 Frauenhäuser und Zufluchtswohnungen für von Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder, doch das sind immer noch zu wenige und diese sind nicht ausreichend finanziert. So können häufig nicht alle Frauen, die einen Platz suchen, aufgenommen werden. Viele der Häuser sind zum Beispiel auch nicht barrierefrei, es fehlt an genügend spezialisiertem Personal oder schlicht und einfach an der Kostenübernahme. Tausende schutzsuchende Frauen müssen jährlich abgewiesen werden.

Terre des Femmes setzt sich daher für alle Frauen, die in Deutschland von Gewalt betroffen sind, ein und fordert kostenlose sowie ausreichende Schutzräume und angemessene Unterstützung.
Weitere Informationen bei der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Heidenheim, Susanne Dandl, Tel. 07321/321-2559, oder unter www.frauenrechte.de.

Buch UlmheimlichAm 10. November 2016 liest Werner Färber in der Ortsbücherei Sontheim aus seinen Krimi „Wer mordet schon in Ulm, um Ulm und um Ulm herum?“.

ULMHEIMLICH! In Ulm, um Ulm und um Ulm herum herrscht unheimliche Stimmung – ob Mord aus Notwehr, Psychose, Neurose oder gar Lust am Töten, keiner ist mehr sicher! Ist die fitte Oma Mendle Opfer oder Täterin? Was findet der Hund von Carmen im Haus ihres Vaters? Flammt die alte Liebe zwischen Polizeiobermeister Joachim Wagner und Hannelore wieder auf oder wird sie durch einen grausigen Fund im Keim erstickt? Ulm hat doch mehr dunkle Seiten als man meinen könnte.
Elf mysteriöse Geschichten in und um Ulm. Die unterschiedlichsten Personen kommen zu Tode oder werden zu Tätern.
Unterhaltsame Freizeittipps retten den Leser aus der mitreißenden Spannung und zeigen die schönen Seiten Ulms.
Zu jeder Geschichte ein fieses Gedicht!

Die Lesung findet am 10. November in der Ortsbücherei Sontheim um 19.00 Uhr statt.

Eintritt: 5,00 €