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Am fr├╝hen Sonntagmorgen, dem 31.01.2021,  wurde die Feuerwehr zu einem Brand einer Scheune neben einem Wohnhaus in Bergenweiler alarmiert. Zwischenzeitlich waren rund 100 Einsatzkr├Ąfte aus mehreren Nachbargemeinden vor Ort.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand ein an das Wohnhaus angebautes landwirtschaftliches Geb├Ąude in Vollbrand. Die Feuerwehr konnte nicht ganz verhindern, dass das Wohnhaus im Bereich des Daches in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Feuerwehren aus Sontheim, Hermaringen, Giengen, Gundelfingen, Heidenheim und Nattheim waren mit zahlreichen Einsatzkr├Ąften vor Ort, denen es gelang, den Brand zu l├Âschen.

Beim Brandeinsatz wurde festgestellt, dass ein 'Teil des Geb├Ąudes mit Eternit gedeckt war, so dass eine Freisetzung von Asbestfasern in die Umwelt m├Âglich gewesen ist. Die umliegende Bev├Âlkerung und anwesende Schaulustige werden hiermit ├╝ber diese m├Âgliche Exposition vorsorglich informiert. Informationen zum Umgang mit Asbest gibt es auf der Homepage des Bundesumweltamtes.     

Geopark logo cmyk 2015Dr. Siegfried Roth wird Ende Juni 2021 die Gesch├Ąftsf├╝hrung des UNESCO Global Geopark Schw├Ąbische Alb abgeben

Mehr als sieben Jahre leitete Dr. Siegfried Roth die Geopark-Gesch├Ąftsstelle und blickt auf eine ereignisreiche Zeit zur├╝ck, in welche beispielsweise die UNESCO-Auszeichnung im Jahr 2015 fiel. Er begleitete den Geopark bei der spannenden Transformation vom Nationalen Geopark zu einer im internationalen Netzwerk agierenden Non-ProfitOrganisation. Seine berufliche Zukunft f├╝hrt ihn weg von Schelklingen und von der Schw├Ąbischen Alb. Er wird ab 1. Juli 2021 die Gesch├Ąftsf├╝hrung des Naturschutzzentrums Wurzacher Ried ├╝bernehmen. Als passionierter Natursch├╝tzer und ausgewiesener Experte f├╝r Moore freut sich Roth, wieder zu seinen Wurzeln zur├╝ck zu kehren. Seine Doktorarbeit schrieb er ├╝ber die Renaturierung von Mooren. "Ich habe Lust auf etwas Neues und die neue Stelle ist f├╝r mich ein Gl├╝ckstreffer" erkl├Ąrte der promovierte Agrarwissenschaftler.

Die Neubesetzung der Gesch├Ąftsf├╝hrung wird Thema einer Mitgliederversammlung im Februar sein.

Einfach w├Ąhlen gehen!ÔÇť hei├čt die neue 28-seitige Brosch├╝re, die jetzt bei der Landeszentrale f├╝r politische Bildung Baden-W├╝rttemberg (LpB) und der Lebenshilfe Baden-W├╝rttemberg e. V. vorliegt. Was man zur Landtagswahl wissen muss, findet man hier in Leichter Sprache ausgedr├╝ckt. Das ├╝bersichtlich gestaltete Heft richtet sich vor allem an Menschen mit kognitiven Einschr├Ąnkungen oder Lernschwierigkeiten. Aber auch viele andere W├Ąhlerinnen und W├Ąhlern im Land k├Ânnen so auf verst├Ąndliche Weise erfahren, welche Bedeutung und Funktion die bevorstehende Wahl hat. Schritt f├╝r Schritt ist in Text und Bild dargestellt, wie im Wahllokal gew├Ąhlt wird und wie die Briefwahl funktioniert. Wichtige oder schwierige W├Ârter werden besonders erl├Ąutert, denn Verst├Ąndlichkeit steht bei der Brosch├╝re an oberster Stelle.

Die Brosch├╝re ist eine Gemeinschaftsproduktion der Landeszentrale f├╝r politische Bildung Baden-W├╝rttemberg (LpB), der Beauftragten der Landesregierung f├╝r die Belange von Menschen mit Behinderungen und der Lebenshilfe Baden-W├╝rttemberg e. V.

Die Brosch├╝re finden Sie hier.

Ab Montag, den 01.02.2021, bis zu den Faschingsferien verkehren die Busse im Heidenheimer Tarifgebiet wieder nach dem Fahrplan f├╝r Schultage. Es fallen Fahrten, die mit ÔÇ×FÔÇť ÔÇô f├Ąhrt nur an schulfreien Tagen ÔÇô gekennzeichnet sind weg und Fahrten, die mit ÔÇ×SÔÇť ÔÇô f├Ąhrt nur an Schultagen ÔÇô versehen sind kommen hinzu. Verst├Ąrkerfahrten oder auch Zusatzbusse zu Schulen entfallen vorerst.

Die Entscheidung musste unabh├Ąngig von einer ausstehenden Information des Landes zur ├ľffnung der Grundschulen und Kindertagesst├Ątten getroffen werden, damit die Verkehrsunternehmen f├╝r die kommende Woche planen k├Ânnen.

Die Ausgabe der Sch├╝lermonatskarten f├╝r das 2. Schulhalbjahr im Heidenheimer Tarifverbund findet bei Pr├Ąsenzschulung innerhalb der Schulen statt. Sch├╝ler erhalten dort den ab Februar bis Juli g├╝ltigen Fahrkartenbogen. Am Wochenanfang wird zur Fahrt zu den Schuleinrichtungen in den Fahrzeugen des ├ľPNV weiterhin vorerst, bis zur Ausgabe der neuen Fahrkarten, die Januar-Sch├╝lermonatskarte anerkannt. Der Heidenheimer Tarifverbund bittet daher alle Sch├╝ler weiterhin die Januar-Sch├╝lermonatskarte f├╝r die erste Fahrt zur Schule im Februar zu benutzen.

Die Grundsteuer f├╝r 2021 wird auf Basis der bisherigen gesetzlichen Grundlagen erlassen.

Das im November 2020 verabschiedete Landesgrundsteuergesetz gilt erst ab dem 1. Januar 2025 als Grundlage f├╝r die neu zu berechnende Grundsteuer. Die Grundsteuerreform wird sich somit erstmals in den Grundsteuerbescheiden ab dem Jahr 2025 auswirken.

Ab dem Jahr 2025 wird die Grundsteuer B (letztlich f├╝r alle bebauten und unbebauten Grundst├╝cke, sofern nicht der Grundsteuer A f├╝r Land- und Forstwirtschaft zuzurechnen) nach dem so genannten ÔÇ×modifizierten BodenwertmodellÔÇť ermittelt. Dieses basiert im Wesentlichen auf zwei Werten, der Grundst├╝cksfl├Ąche und dem Bodenrichtwert. F├╝r die Berechnung werden beide Werte multipliziert. Dies ergibt den Grundsteuerwert. Dieser Grundsteuerwert ist mit einer Steuermesszahl (1,3 Promille) zu multiplizieren. Daraus ergibt sich der Steuermessbetrag, der Bemessungsgrundlage der Grund┬Čsteuer ist. F├╝r ├╝berwiegend zu Wohnzwecken genutzte Grundst├╝cke wird die Steuermesszahl um einen Abschlag in H├Âhe von 30 Prozent gemindert, betr├Ągt als 0,91 Promille.

Der Steuermessbetrag wird, wie auch bisher, durch das Finanzamt im Grundsteuermessbescheid festgesetzt. Der Grundsteuermessbetrag wird, wie bisher, mit dem jeweiligen Hebesatz der Gemeinde/Stadt multipliziert, woraus sich die tats├Ąchlich zu leistende Grundsteuer ergibt.

Grundsteuer


Derzeit sind noch keine belastbaren Aussagen dazu m├Âglich, wie hoch die Grundsteuer ab dem Jahr 2025 f├╝r die einzelnen Grundst├╝cke ausfallen und welche Belastungsver├Ąnderungen es geben wird!
Dazu m├╝ssen erst die Bodenrichtwerte zum Stichtag 1. Januar 2022 ermittelt werden; diese werden voraussichtlich im Sommer 2022 vorliegen. Im Laufe des Jahres 2022 werden die Grundst├╝cks-eigent├╝mer*innen von der Finanzverwaltung zur Abgabe einer elektronischen Steuererkl├Ąrung aufgefordert. Anschlie├čend erl├Ąsst das Finanzamt die Grundsteuermessbescheide.

Entscheidend f├╝r die H├Âhe der Grundsteuer ab dem Jahr 2025 ist neben den bodenwertgepr├Ągten neuen Grundsteuermessbetr├Ągen der k├╝nftige im Jahr 2025 anzuwendende Hebesatz. Diesen kann die Gemeinde/Stadt erst ermitteln, wenn sie aus den Messbescheiden des Finanzamts die Summe der neuen Messbetr├Ąge kennt. Diese Datenbasis wird den Gemeinden/St├Ądten voraussichtlich erst im Laufe des Jahres 2024 vollst├Ąndig vorliegen. Vorher l├Ąsst sich nicht absehen, ob und inwieweit der Hebesatz gegen├╝ber dem bisherigen Hebesatz erh├Âht oder erm├Ą├čigt werden muss, um das f├╝r 2025 angestrebte Grundsteueraufkommen zu erreichen. Anders ausgedr├╝ckt: Je nach der Ver├Ąnderung der neuen Messbetr├Ąge gegen├╝ber den bisherigen Messbetr├Ągen kann bereits mit einem deutlich niedrigeren Hebesatz das angestrebte Aufkommen erzielt werden. Andererseits kann auch ein deutlich h├Âherer Hebesatz n├Âtig sein, um das Aufkommen in bisheriger H├Âhe zu erreichen. Daher k├Ânnen auch Beispielsberechnungen mit dem bisherigen Hebesatz nicht zu belastbaren Aussagen im Hinblick auf die H├Âhe der k├╝nftigen Grundsteuer f├╝hren.

Auch bei insgesamt angestrebter Aufkommensneutralit├Ąt wird es allerdings zwischen Grundst├╝cken, Grundst├╝cksarten und Lagen zu Belastungsverschiebungen kommen. D.h. es wird Grundst├╝cke geben, f├╝r die ab dem Jahr 2025 mehr Grundsteuer als bisher zu bezahlen ist und Grundst├╝cke, f├╝r die weniger als bisher zu bezahlen ist. Dies ist nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, in der die bisherige Bewertung und damit auch die Verteilung der Grundsteuerlast auf die Grundst├╝cke als verfassungswidrig erachtet und dem Gesetzgeber eine Neuregelung aufgegeben wurde, die zwangs┬Čl├Ąufige Folge der Reform.

N├Ąhere Informationen zum Landesgrundsteuergesetz finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums f├╝r Finanzen Baden-W├╝rttemberg unter https://fm.baden-wuerttemberg.de/de/haushalt-finanzen/grundsteuer/.